Vorname: Lukas

Meine Schule zu Hause: Willhelm-Adolph-von-Trützschler-Oberschule
Meine Erasmus + Schule: in Graz: private Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft und Ernährung Graz-Eggenberg

Meine Ziele für unseren Lernaufenthalt in Graz:

Meine Interessen und Hobbys:

Am meisten freue ich mich darauf, die österreichische Schule kennenzulernen.


Bericht

Als allererstes wurden wir pünktlich von Tilo abgeholt, der uns mit ein paar Pausen wegen der langen Anreise sicher in Graz abgeliefert hat. Am Sonntag hatten wir einen Kennenlerntag, wo wir mit einer Zahnradbahn gefahren sind und danach mit einer großen Rutsche wieder den Schlossberg runtergerutscht sind. Danach sind wir mit einer Gondel auf den Berg Schöckl gefahren, wo wir dann oben mit einer Sommerrodelbahn gefahren sind. Anschließend sind wir weiter rauf auf den Berg gegangen und haben einem Segelflieger zugeschaut, wie er den Berg hinunter gesprungen ist. Abends gab es dann noch Burger in der Stadt. Am ersten Schultag haben wir früh erstmal die Schule gezeigt bekommen und haben dabei auch ein paar Wörter auf Österreichisch gelernt. Beispielsweise Matura, was bei uns Abitur heißt oder Jausen statt Frühstücken, Jänner statt Januar usw. Nach dem Unterricht sind wir erstmal zu einer besonderen Kirche gefahren, die mich ganz fasziniert hat und anschließend ging es zu einer Therme. Abends gingen wir dann in eine Gaststätte, wo es Cordon Bleu gab. Der zweite Tag hat mir besonders gefallen, weil wir nach der Schule in eine Bowlinghalle gefahren sind und da dann Pizza gegessen haben.

In der Schule hatten wir auch ganz andere Fächer, so etwas wie Garten- und Pflanzenbau oder auch Ernährungsökologie. Am Mittwoch hatten wir ganz viel Freizeit, weil Tilo da frei hatte. Wir sind dann in die Stadt gefahren, wo wir viel Spaß hatten. Der letzte Schultag war sehr aufregend, weil wir uns in Englisch in Gruppen zusammengetan und miteinander gesprochen hatten. Danach ging es in eine Schokoladenfabrik, wo es ganz viele verschiedene Sorten gab. Am Abend gingen wir dann in eine ganz tolle Gaststätte, wo es für uns Schnitzel gab. Am Freitag haben wir einen Tag in den Weinbergen gehabt, wo wir zuerst in ein Kürbiskernmuseum gegangen sind und anschließend hatten wir eine Führung durch das Schloss Seggau, wo es auf der Wand römische Inschriften gab und anschließend sind wir in eine weitere Gaststätte gegangen, die direkt an einem Weinberg lag. Durch das tolle Wetter konnten wir sogar in der Sonne draußen sitzen und das Essen genießen. Dann sind wir ein bisschen gefahren und auf einen Turm gewandert. Am Samstag sind wir wieder zurück gefahren und es hat Sau-viel Spaß gemacht. Ich habe gelernt, dass es in der österreichischen Sprache eine ganz andere Aussprache vieler Wörter und interessante Dialekte gibt und dass der Unterricht ganz anders aufgebaut ist, als er bei uns zuhause. Ich konnte zum Beispiel erkunden, dass die österreichische Schule ganz anders lernt und Stoff aufnimmt, weil die größeren Schüler in der 3 oder 5. Jahrgangsstufe oft I-Pads haben oder einen Laptop nutzen. Mich haben am meisten die Berge von Österreich und die Landschaft bewegt. Ich nehme mir vor, dass ich lieber weniger Straßenbahn fahren sollte, weil mir immer schlecht geworden ist.